Buch: „Kindergrabmale“

Anja Wiese, Piet Morgenbrodt

Die Vorstellung von 26 Kindergrabmalen – sehr persönliche, beeindruckende Berichte der trauernden Eltern zur Entstehung und Gestaltung – angereichert mit vielen Farbfotos und Aufsätzen zur Bestattungskultur. Sehr liebevolle Gestaltung.

„Dies sind die wichtigsten Quadratmeter meines Lebens“, sagt ein Vater, der mit seiner Trauergruppe am Grab seines Sohnes steht. Für ihn und für viele andere Eltern, die mit dem Tod eines Kindes leben müssen, gehört der Friedhof zu den wichtigsten Orten und Erinnerungsstätten in dem veränderten Leben „danach“.

Dorthin tragen sie ihre Liebe, die sonst so oft „ins Leere“ geht. Durch die in Form und Farbe ganz besonders gestalteten Grabsteine, geschmückt mit Symbolen, Texten und Bildern, wird die Unverwechselbarkeit, die Einzigartigkeit des toten Kindes sichtbar dokumentiert und gewürdigt

Die Grabmale geben den Mitmenschen und der Nachwelt Zeugnis von einem einmaligen Menschen und von der Friedhofskultur des 21. Jahrhunderts. Bisher einmalig in Deutschland werden in diesem Buch Einzelgräber von verstorbenen Kindern und Gedenkstätten für die Allerkleinsten vorgestellt und veröffentlicht. Die stimmungsvollen meditativen Fotos zwischen den Beschreibungen geben Raum zum Atem schöpfen und zur Vertiefung des Gelesenen.

Trauernde, ihre Begleiter, Steinmetze und Pfarrer, Friedhofsmitarbeiter und Bestatter, sowie alle an diesem Thema Interessierte sind eingeladen, Friedhofswege zu begehen und kleine und große Menschen kennen zu lernen. Vielleicht klingen sie in Ihnen nach und hinterlassen Ihre Spuren…

Aus dem Inhalt:

  • Vorwort: Die Sprache des Herzens. . . Fritz Roth
  • Einleitung: Spuren die nicht verwehen . . Anja Wiese
  • Wege über den Friedhof . . Piet Morgenbrodt
    Kindergrabmale
  • Die Vorstellung von 26 Kindergrabmalen – sehr persönliche, beeindruckende Berichte der trauernden Eltern zur Entstehung und Gestaltung – angereichert mit vielen Farbfotos
  • Kinder-Grabstellen für die Allerkleinsten
  • Ein kulturhistorischer Aufsatz von Barbara Leisner und 12 Berichte über Kinder-Grabstellen für nicht beerdigte Kinder an unterschiedlichen Orten in Deutschland
  • Baumgräber und andere Bestattungsformen
  • Beispiele für den Wandel der Bestattungskultur, sowie kommunale und privatwirtschaftliche Angebote
  • Anhang: Die Vorstellung einer Steinmetzin, einer CD, empfehlenswerter Bücher aus dem Kontext, sowie den Angeboten des Vereins Verwaiste Eltern Hamburg e.V.

5,00