Das Netz, das Ihnen hilft

Damit Trauer nicht in die Isolation führt, ist es für jeden Trauernden wichtig, ein Netzwerk zur Unterstützung auf dem schweren Weg durch die Trauer zu haben. In den begleiteten Selbsthilfegruppen können hilfreiche Kontakte zu anderen Trauernden und ein Gefühl der Verbundenheit und Gemeinschaft entstehen.

Das Gefühl der tragenden Verbundenheit brauchen aber auch die Trauerbegleiter selbst, bei ihrer Aufgabe Gruppen zu leiten oder wenn sie in Akutsituationen Menschen unterstützend zur Seite stehen, die soeben einen schrecklichen Verlust erlitten haben. Es ist deshalb das Anliegen des Vereins ein Netzwerk zu schaffen, das dieses Bedürfnis nach Gemeinschaft und Verbundenheit auffängt.

Mitgliedschaft im Bundesverband

Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg e.V. ist Mitglied im Bundesverband VEID (Verwaiste Eltern in Deutschland). VEID bietet mit ca. 500 Gruppen ein bundesweites Netzwerk für trauernde Familien, unterstützt die Neugründung von Gruppen für trauernde Eltern und Geschwister in der gesamten Bundesrepublik und koordiniert und pflegt das Netzwerk.

Kooperation Kirchenkreisverband Hamburg

Der Kirchenkreisverband Hamburg und der Verein „Verwaiste Eltern und Geschwister Hamburg“ arbeiten künftig zusammen. Mit der Kooperation solle die auf beiden Seiten vorhandene Kompetenz in Fragen der Seelsorge im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer besser genutzt werden, sagte Pastor Arnd Schomerus, Leiter des KKVHH. Geplant seien gemeinsame Fortbildungen für Krankenhausseelsorger und Gemeindepastoren, sowie Gottesdienste und Veranstaltungen. Durch eine Vernetzung mit kirchlichen Institutionen soll zudem Akzeptanz für Themen rund um Tod und Trauer gestärkt werden. „Wir wollen erreichen, dass Trauer in der Gesellschaft ermöglicht und durchlebt werden kann“, sagte Bärbel Friederich, 1. Vorsitzende des Vereins „Verwaiste Eltern“.

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